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Schon wieder: Lilli Lange erneut Deutsche Meisterin im Steinstoßen – TSV 05 Remsfeld glänzt mit Medaillenregen in Wasserburg

Knüllwald / Wasserburg am Inn – 21. September 2026

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften im Rasenkraftsport in Wasserburg am Inn unterstrichen die Nachwuchstalente des TSV 05 Remsfeld am Finaltag eindrucksvoll ihre nationale Klasse.

Nachdem bereits am Samstag vier Medaillen gefeiert werden konnten, bauten die Knüllwalder Athleten ihre Bilanz am Sonntag um weitere neun Meisterschaftsmedaillen sensationell aus. Allen voran Lilli Lange, die ihren Titel im Steinstoßen der Schülerinnen A (-60 kg) erfolgreich verteidigte. In einem dramatischen Wettkampf bewies sie Nerven aus Stahl: 10,85 Meter im letzten Versuch bedeuteten nicht nur eine neue persönliche Bestleistung, sondern sicherten ihr auch den Deutschen Meistertitel (Gold) mit über einem Meter Vorsprung vor der Konkurrenz! Auch in den anderen Disziplinen mischte sie ganz vorne mit: Im Gewichtwerfen (21,18 m) sowie im prestigeträchtigen Dreikampf (2.342 Punkte) belegte sie nach einem packenden Duell jeweils den herausragenden 2. Platz (Silber).

 

Silber mit neuer Bestleistung für Überflieger Matheo Brandt

Bei den Schülern A (-52 kg) zeigte Matheo Brandt eine bärenstarke Vorstellung im Leichtgewicht. In einem enorm engen Teilnehmerfeld wuchtete er den Stein auf 8,25 Meter. Damit stellte er eine neue persönliche Bestleistung auf und sicherte sich einen starken 2. Platz (Silber). Seine beeindruckende Vielseitigkeit krönte er mit zwei weiteren deutschen Vizemeistertiteln (Silber) im Gewichtwerfen (16,96 m) und in der Dreikampf-Gesamtwertung (1.791 Punkte).

 

Medaillenjagd geht weiter: Erneut Bronze für Richard und Ammar

Nach Richards starkem Medaillenerfolg vom Vortag und dem gemeinsamen, sensationellen Team-Silber am Samstag in der U18 schlugen Ammar Barakat und Richard Gerber auch in ihren eigentlichen Klassen bei den U16-A-Schülern wieder voll zu! Beide holten jeweils eine weitere Bronzemedaille in den Knüllwald:

  • Richard Gerber (+65 kg): Knüpfte nahtlos an seine hervorragende Form an. Im Steinstoßen feierte er mit starken 10,94 Metern den nächsten Medaillen-Erfolg und holte sich hochverdient Bronze. Im Dreikampf belegte er mit 2.068 Punkten einen starken 4. Platz.
  • Ammar Barakat (-65 kg): Wuchtete den 5-kg-Stein im Steinstoßen auf exzellente 11,07 Meter. Am Ende entschied ein echtes Kuriosum über die Platzierung: Ammar war exakt weitengleich mit dem Zweitplatzierten, doch laut Reglement gewann der leichtere Athlet. So wurde es für ihn eine dennoch hervorragende Bronzemedaille. Im Dreikampf kam er mit 1.992 Punkten auf Platz 5.

 

Jungenmannschaft holt deutsches Vize-Gold – Pech für die Mädchen im Finale

Dieses geschlossene Kollektiv zahlte sich aus: Das eingespielte Trio aus Richard Gerber, Ammar Barakat und Matheo Brandt sammelte in den Einzeldisziplinen so fleißig Punkte, dass sie sich in der Dreikampf-Mannschaftswertung mit 5.851 Punkten den sensationellen 2. Platz sicherten und sich ab sofort Deutscher Vize-Mannschaftsmeister nennen dürfen!

Die Mädchen-Mannschaft (Lange, Schade, Wettlaufer) erlebte hingegen am Ende des Wettkampfs ein echtes Drama. Das Gewichtwerfen war für Mia Schade die allerletzte Disziplin des Tages – danach gab es für sie nichts mehr zu retten. Ausgerechnet hier schlug das unglückliche Fehlversuchs-Pech gnadenlos zu: Mia erwischte einen rabenschwarzen Durchgang und blieb nach vier unglücklichen Fehlversuchen komplett ohne gültigen Wertungspunkt in dieser Disziplin. Zuvor hatte sie im Steinstoßen noch tolle 8,21 Meter (Platz 4) erzielt. Die fehlenden Punkte aus dem Gewichtwerfen kosteten das Team jedoch jegliche Chance auf die anvisierten Medaillenränge – am Ende belegten sie in der Endabrechnung mit 4.510 Punkten den 4. Platz. Ergänzt wurde das Team durch Leonie Ostermüller (+60 kg), die im Dreikampf starke 1.983 Punkte (Platz 5) sammelte, Mara Peppler (1.239 Punkte / Platz 8) und Mia Wettlaufer (1.020 Punkte / Platz 7).

 

Teamgedanke und Selbstständigkeit als Schlüssel zum Erfolg

Ab Sonntagvormittag um 9:30 Uhr starteten die insgesamt acht Remsfelder Sportlerinnen und Sportler in verschiedenen, parallel laufenden Gruppen. Trainer Harald Lange zieht ein klares Fazit:

„Das war anstrengend heute. Bei fünf Stunden Wettkampfprogramm in verschiedenen Gruppen, Alters- und Gewichtsklassen müssen die Sportler mitziehen, sich gegenseitig unterstützen und vor allem lernen, selbstständig agieren zu können. Auch das gehört zur idee dieser bärenstarken Gruppe.“

Dieser pädagogische Ansatz hat sich voll ausgezahlt: Mit insgesamt 13 Meisterschaftsmedaillen im Gepäck kehrt das kleine Team aus Knüllwald als eine der erfolgreichsten Abteilungen Deutschlands zurück.

 

Ein starkes Signal an zukünftige Förderer

Um diesen Jugendlichen auch auf den nächsten nationalen Bühnen die optimalen Rahmenbedingungen zu bieten, sucht die Abteilung dringend weitere Förderer, Sponsoren und Wirtschaftspartner aus der Region. Investieren Sie in ein Team, das schon heute bundesweit für Furore sorgt!

 

Kontakt für Sponsoren und Unterstützer:
E-Mail: harald.lange@tsv-05-remsfeld.de